Wirtschaftswachstum bleibt wichtig

Seit Wochen hat es vielerorts, so auch in Deutschland, nicht mehr richtig geregnet. Die Folge sind ausgetrocknete Flüsse und sinkende Grundwasserstände. Ungewöhnlich viele Kommunen haben die Entnahme und Verwendung von Wasser bereits eingeschränkt, das heißt zum Beispiel, dass die Gartenbewässerung verboten ist. Von der Trockenheit betroffen ist auch die Flussschifffahrt auf dem Rhein, die auf Grund niedriger Wasserpegel nur noch eingeschränkt möglich ist. Beim Gütertransport gibt es somit Einbußen und das hat zur Folge, dass sich das ohnehin wegen politischer Widrigkeiten in der Welt angeschlagene Wirtschaftswachstum noch weiter von den Prognosen entfernt. Trotzdem hat das Wachstum in den Köpfen der Menschen offenbar immer noch die erste Priorität, auch wenn sich abzeichnet, dass der Durst womöglich in Zukunft ganz andere Erscheinungsformen annimmt.
