In Sachen Ukraine wird wieder verhandelt

In Sachen Ukraine wird wieder verhandelt

In Sachen Ukraine wird wieder verhandelt

Die aktuellen Nachrichten zur Ukraine und zum sogenannten Friedensplan, den US-Präsident Donald Trump in die Welt gesetzt hat, sind kaum mehr zu ertragen. Dieser Plan wurde zunächst ohne Beteiligung der Ukraine und der Europäer erstellt und entpuppt sich bei näherem Hinsehen als Diktat des russischen Aggressors. Erst nachdem der vermeintliche Friedensplan allgemein als Aufforderung zur Kapitulation der Ukraine verrissen wurde, bequemte sich Trump, die Ukraine und die Europäer zu involvieren. Seitdem wird wieder intensiv verhandelt und man fragt sich, worüber eigentlich. Denn die Sachlage ist seit nunmehr fast vier Jahren die gleiche. Russland hat die Ukraine überfallen und könnte diesen unsäglichen Krieg mit einem Federstrich sofort beenden. Daran hat der russische Präsident aber natürlich kein Interesse und bleibt bei seinen Maximalforderungen, die kurioserweise sogar in die staatliche Souveränität des Nachbarstaates eingreifen. Und während der laufenden Verhandlungen kujoniert Russland die Ukraine weiterhin völlig unverfroren mit nächtlichem Bomben- und Drohnenterror. Angesichts dieser Lage fragt man sich, zu welchem Ergebnis die neuen Verhandlungen führen sollen und ob die verhandelnden Unterhändler nicht Angst um ihre Glaubwürdigkeit haben. Ganz zu schweigen von den Gefühlen der ausgebombten Ukrainer, für die die Verhandlungen wie blanker Hohn daherkommen müssen.