Der Führerschein wird billiger

Heute gehört es zur Normalität, dass man schon in jungen Jahren den Führerschein erwirbt und dann mit einem Auto am Straßenverkehr teilnehmen kann. Früher war der Führerschein für fast jeden erschwinglich, heute dagegen stellen die gestiegenen Kosten für die Ausbildung für viele eine Hürde dar. Im Schnitt kostet der Erwerb des Führerscheins heute 3400 Euro und das hält auch die Bundesregierung für zu teuer. Deshalb gibt es jetzt eine Gesetzesinitiative, die die Ausbildung bis zur Fahrprüfung vereinfachen und somit zur Kostendämpfung beitragen soll. Kritiker befürchten, dass die Qualität der Fahrausbildung und damit auch die Verkehrssicherheit leiden könnte. Während man die Auswirkungen der Maßnahme wohl erst in ein paar Jahren sehen kann, bleibt ein Umstand mit Sicherheit bestehen. Wenn die Polizei die Herausgabe des Führerscheins fordert, um die Fahrberechtigung zu prüfen, hilft es nicht, den Beamten darauf hinzuweisen, dass die Fahrschule jetzt auch für ihn erschwinglich ist und er doch bitte selber die Lizenz erwerben soll.
